Laut
Workshops

Anforderung

Medien-Kompetenz vs. Hatespeech

  Workshop mit Silja Kempinger
   
Dauer: halb- oder ganztägig
   
Inhalte: Jugendliche als „digital Natives“ bewegen sich scheinbar selbstverständlich in den sozialen Netzwerken. Die nicht mehr ganz so jungen wiederum finden sich oft nicht ganz so leicht zurecht. So unterschiedlich beide Gruppen sind, haben sie doch eine große Gemeinsamkeit: Ein Mangel an Medien-Kompetenz und ein Verständnis dafür, wie Informationen – speziell im Internet – entstehen und sich verbreiten.
Dieser Mangel an Medien-Kompetenz führt oft zu Verunsicherung, Streit bis hin zu strafrechtlich relevanten Äußerungen im Internet. Und im Extremfall zu tatsächlichen Strafhandlungen im realen Leben.
Medien-Kompetenz ist eine notwendige Fähigkeit, um sich in dem Strom der (Online-)Informationen zurecht zu finden und sich im Sinne eines konstruktiven, friedlichen Miteinanders on- und offline frei und sicher zu bewegen.
   
Ziele: Erkennen von Quellen von Informationen
Informationen richtig einordnen können
Erkennen von manipulativen Techniken
Verstehen der rechtlichen Relevanz von Online-Äußerungen
Konsens-orientierte Diskussions-Kultur in Online-Foren und sozialen Netzwerken
Kein/e Täter/in werden
   
Nicht-Ziele: Feindbilder schaffen, Schwarz-Weiß-Malerei.
   
Methoden: Vortrag, eigenständiges Erarbeiten von Inhalten, Online-Recherche, Analyse des eigenen Online-Verhaltens

Anforderung

Die Stärke der Demokratie

  Workshop mit Roland Andres oder Mario Pöllinger
   
Dauer: halb- oder ganztägig
   
Inhalte: Dieser Workshop erklärt den psychologischen und kommunikationswissenschaftlichen Background aktueller gesellschaftlicher Ereignisse. Ein spannendes Aneinanderreihen von AHA-Erlebnissen über Manipulationsversuche und persönliche Bedürfnisse machen sonst langweilige politische und gesellschaftliche Themen für Jugendliche interessant. Spezielle Themenschwerpunkte klären wir gerne vorher mit Ihnen ab. Im Workshop hören wir uns alle Meinungen an. Stereotype und problematische Standpunkte arbeiten wir ohne Vorwurf auf. Sprich: Die Inhalte des Workshops basieren auf einem wertschätzendem Menschenbild aller Menschen, „mundgerecht“ aufgearbeitet für Jugendliche
   
Ziele: Politische Entwicklungen eigenständig hinterfragen und eigene Meinung bilden abseits von Stammtisch-Parolen
   
Methoden: interaktive Gruppenübungen, geführte Diskussion

Anforderung

Als Gruppe Ziele definieren und erreichen

  Workshop mit Martin Brunnbauer
   
Dauer: halb- oder ganztägig
   
Inhalte: Besonders Gruppen neigen in der Zusammenarbeit sehr stark dazu, sich gleich in die Umsetzung von Maßnahmen zu stürzen. Die Definition der gemeinsamen Ziele bleibt dabei oft außen vor. Die einzelnen Mitglieder der Gruppe haben unter Umständen sehr konträre Ziele, die sie durch die Teilnahme in der Gruppe erreichen wollen.
  Wenn es der Gruppe gelingt, gemeinsame Ziele der Zusammenarbeit zu formulieren, haben alle Beteiligten den gleichen Fokus und können sich auf die Umsetzung der zur Zielerreichung notwendigen Maßnahmen konzentrieren.
   
Ziele: Erkennen, warum Ziele wichtig sind. Ziele klar und verständlich formulieren. Von der individuellen Motivation zum gemeinsamen Ziel finden.
  Strategischen Ansatz verfolgen: Erst wenn das Ziel bekannt ist, kann man den Weg und das „Fortbewegungsmittel“ auswählen.
  Ziele messen, hinterfragen, sich neu orientieren. Ziele nicht aus den Augen verlieren.
   
Methoden: Vortrag, eigenständiges Erarbeiten von Beispielen inkl. Gruppen-Feedback, bei Bedarf praktische Umsetzung an konkretem Beispiel

Anforderung

CHANCENGLEICHHEIT

  Workshop mit Maria Ebner
   
Dauer: 1 Tag
   
Inhalte: Die Umsetzung von Chancengleichheit im Unternehmen ist ein kontinuierlicher und kreativer Prozess. Die Unternehmensberaterin Maria Ebner vermittelt in diesem Workshop nicht nur theoretische Inputs und rechtliche Grundlagen zum Thema Chancengleichheit, sondern spürt mit ihnen gemeinsam Aspekte in den täglichen Arbeitsroutinen auf, wo noch Potentiale der Veränderung zu mehr Chancengleichheit schlummern. Dadurch wird ein sehr praxisnahes Wissen über den Status-Quo von Chancengleichheit im Unternehmen entwickelt, woraus konkrete Lösungswege abgeleitet werden können.  
   
Ziele: Eigene Ansatzpunkte zur Umsetzung von Chancengleichheit in der Organisation finden, Chancengleichheit in der Organisation aktiv leben, Hürden und Herausforderungen benennen und Lösungswege finden, Respektkultur in der Organisation weiterentwickeln
   
Zielgruppe: Dieser Workshop richtet sich an Schlüsselpersonen im Unternehmen, die mit der Umsetzung von Chancengleichheit betraut sind.
   
Methode:  Vortrag, interaktive Gruppenarbeit, Diskussion

Anforderung

DIVERSITY

  Workshop mit Maria Ebner
   
Dauer: 1 Tag
   
Inhalte:

Unternehmen werden vielfältiger, weiblicher, bunter! Wenn man die Vielfalt der Personen, die in einem Unternehmen miteinander zu tun haben, betrachtet und für interne Prozesse stärker berücksichtigt, ergibt sich daraus ein großes Optimierungspotential mit positiven Effekten auf die Mitarbeitermotivation und die Unternehmenskultur.

Die Unternehmensberaterin Maria Ebner vermittelt in diesem Workshop nicht nur theoretische Inputs und rechtliche Grundlagen zum Thema Diversity Management, sondern spürt mit ihnen gemeinsam Aspekte in den täglichen Arbeitsroutinen auf, wo noch Potentiale der Veränderung schlummern. Im Workshop werden ein praxisnahes Wissen zum Thema Diversity vermittelt und konkrete Lösungswege entwickelt, damit die Vielfalt im Unternehmen bewusst gestaltet und damit adäquater integriert werden kann.

   
Ziele:

Sensibilisierung für Diversity (Vielfalt), eigene Ansatzpunkte zur Umsetzung von Diversity in der Organisation finden, Potenziale und Chancen von Diversity erkennen und in der Organisation nutzen, Respektkultur in der Organisation weiterentwickeln

   
Nicht-Ziele:

Gegeneinander-Kultur

   
Methoden: Vortrag, interaktive Gruppenarbeit, Diskussion

Anforderung

Mobbing

  Workshop mit Robert Brandstetter
   
Dauer:  1 Tag
   
Inhalte: Mobbing ist die systematische Ausgrenzung eines Menschen am (z.B.) Arbeitsplatz mittels diskriminierenden, aggressiven,… Methoden. Dies kann zu Erkrankungen führen. Die Gewaltbereitschaft nimmt in diesem Bereich sehr zu und soll in diesem Workshop hinterfragt werden. Wie kommt es zu Mobbing, wie kann ich mich davor schützen, was ist Mobbing überhaupt und wo ist die Grenze zwischen dem „sich auf den Arm nehmen“ und mobben. Und welche Rolle spielen neue Medien dabei?
   
Ziele: Jugendliche sollen sensibilisiert werden für das Thema. Hier wird auf das Thema Sprache, neue Medien und Gruppe eingegangen, wie leicht es zu Mobbing kommen kann. Sie sollen darauf aufmerksam gemacht werden, welche Konsequenzen Mobbing haben kann. Sie sollen aber auch Methoden kennen lernen, wie man sich persönlich vor Mobbing schützen kann und welche Hilfe man in Anspruch nehmen kann.
   
Nicht-Ziele: Wie man erfolgreich mobbt
   
Methoden: Gruppenarbeiten, Rollenspiel, Vortrag, Selbstreflexion, Internetrecherche

Anforderung

Zivilcourage, Menschenrechte schützen

  Workshop mit SOS Menschenrechte
   
Dauer: ca. 4 Stunden
   
Inhalte:

In schwierigen Situationen, in denen andere Menschen verbal oder tätlich angegriffen werden, gut zu reagieren kann geübt werden. Der erste Schritt ist, die Situationen wahrzunehmen: Hinsehen statt Wegsehen. Der Workshop zeigt anhand von alltäglichen Erfahrungen ein natürliches Repertoire an Handlungsmöglichkeiten und Strategien zur Deeskalation und Konfliktbearbeitung auf. So findet jedeR einen Weg, um sich für andere einzusetzen

   
Ziele:

Entwicklung der eigenen Persönlichkeit hinsichtlich der Handlungsmöglichkeiten zur Konfliktbearbeitung.

   
Nicht-Ziele:

Wegsehen bei Konflikten (egal ob verbal oder tätlich)

   
Methoden: interaktive Gruppenarbeit, Diskussion

Anforderung

An jedem Ort der Welt gut kommuniziert!

  Workshop mit Pamela Hölzl
   
Dauer: ganztägig
   
Inhalte: Einführung in Interkulturelle Unterschiede:
Situations- und kulturgerechte Fragen und Antworten formulieren
Direkte - Indirekte Kommunikation – High-Low Context
Poly- Monochrome Zeitvorstellungen
Verstehen unterschiedlicher Arbeitsstile hinsichtlich Führung und Kollegialität
Selbstpräsentation und Auftrittssicherheit unter geänderten kulturellen Umständen: ausgerichtet an den kulturellen Regeln der zukünftigen Gastländer der Lehrlinge (Dubai, Irland, China,…)
   
Ziele: Die Gesprächssituation ohne Beurteilung analysieren zu können, also eine Trennung von Beobachtung und Interpretation; ein Hinschauen auf den eigenen Standpunkt und das Erkennen der dazugehörigen Gefühle und Bedürfnisse, um nicht in gewohnten Mustern zu antworten. Dies betrifft insbesondere Gespräche mit Angehörigen anderer Kulturen oder Vorgesetzte, da dort andere Kommunikationsnormen gelten.
   
Nicht-Ziele: Kulturelle NoGo‘s und ToDo‘s ohne eigenständigem Blick auf die Situation
   
Methoden: Theorie-Input, Übungen und Rollenspiele, Selbstanalyse und gemeinsame Reflexion

Anforderung

Gewaltfreie Kommunikation

  Workshop mit Robert Brandstetter
   
Dauer: halb- oder ganztägig
   
Inhalte: Die Kommunikationswege sind heute vielfältiger als früher. Umso wichtiger wird es, den Möglichkeiten entsprechend kommunizieren zu können. Wir zeigen einen Weg auf, auch in schwierigen Situationen gewaltfrei zu kommunizieren. Es soll nicht nur ein Werkzeug vermittelt werden, sondern auch eine Haltung, wie Menschen miteinander umgehen können.
  Man lernt Bitten klar zu formulieren, den Gesprächspartner weder zu beschuldigen oder zu kritisieren, sondern eine momentane Situation auszudrücken
   
Ziele: Konflikte und menschliche Interaktionen gewaltfrei und empathisch zu gestalten. Gerade im Kontext von Jugendlichen ist es wichtig, hier seine eigenen Wege dazu kennen zu lernen und sich nicht von Aggression oder Gewalt, auch in der Sprache, verleiten zu lassen.
   
Nicht-Ziele: Werkzeuge zur Manipulation des Gegenübers
   
Methoden: Gruppenarbeiten, Rollenspiel, Vortrag, Selbstreflexion

Anforderung

Kritisches Denken

  Workshop mit Werner Höretzeder
   
Dauer: halb- oder ganztägig
   
Inhalte: Laut ist kein Argument. Gerade bei Jugendlichen werden Informationen weitergegeben, wenn diese nur die geringste Chance in sich tragen, damit Aufmerksamkeit zu erreichen. Oft müssen Mitglieder der eigenen Peer-Group beeindruckt werden, oft dient Halbwissen oder unreflektierte Nichtwissen auch dazu sich eine gewisse Stellung erst zu erarbeiten. Im Informationszeitalter scheinen Informationen keinen Wahrheitsgehalt mehr haben zu müssen. Dennoch stumpfes Behaupten und billiges Posen, kann heute innerhalb von Minuten geprüft werden. Dieser Workshop soll Lust auf die eigene Meinung und den Informationsvorsprung fördern. Damit alternative Fakten bleiben was sie sind: Alternativ - aber keine Fakten. Auch wenn die Wahrheit oft im Auge des Betrachters liegt.
   
Ziele: Den Wahrheitsgehalt von Informationen herausfinden und Freude am Recht-haben entwickeln.
   
Methoden: interaktive Gruppenübungen, geführte Diskussion

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